Krebs - Hintergrund
Onkologie- Erfahren Sie alles über die Krankheit, Krankheitsverlauf, frühzeitige Diagnose, Therapieziel, Therapie Aspekte u.v.m.

Onkologie

Deutsche Bevölkerung hat große Angst vor Krebs und weiß wenig über moderne Krebstherapien

 „Vor welcher Krankheit haben Sie persönlich am meisten Angst, dass Sie daran erkranken könnten?“ – Diese Frage stellte das Meinungsforschungsinstitut forsa in einer aktuellen repräsentativen Umfrage. Ergebnis: 57 Prozent der befragten Deutschen nennen Krebs an erster Stelle. Damit führt Krebs das Feld der gefürchtetsten Krankheiten mit großem Abstand an. Wie gleichzeitig ... mehr mehr
Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskrebs): Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Bei den bösartigen Tumoren der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskarzinome) handelt es sich in der Mehrzahl um Adenokarzinome mit früher lymphogener und hämatogener Metastasierung. Tabak- und Alkoholkonsum, eine Ernährung reich an tierischen Fetten und arm an Obst und Gemüse erhöhen das Erkrankungsrisiko. Des Weiteren werden chronische Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und ein Diabetes mellitus als Risikofaktoren diskutiert. ... mehr mehr
Blasenkrebs

Blasenkrebs: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Aufgrund mehrfacher Änderungen der Klassifikation bzw. Dignitätsbeurteilung bestimmter Tumoren in den letzten Jahrzehnten werden bei den bösartigen Neubildungen der Harnblase ausnahmsweise invasive (vollständig entwickelte) und oberflächliche (in situ) Karzinome sowie Neubildungen unsicheren oder unbekannten Verhaltens zusammengefasst, um den Langzeitverlauf besser beurteilen zu können. Neubildungen der Harnblase gehen fast ... mehr mehr
Krebs

Brustkrebs: Beta-Blocker reduzieren die Metastasenbildung und erhöhen die Überlebenszeit von Brustkrebspatientinnen

Brustkrebsrebs - Die Behandlung von Brustkrebspatientinnen mit Beta-Blockern kann die Metastasierung reduzieren. Dies wurde auf der siebten Europäischen Brustkrebskonferenz (EBCC7) in Barcelona vorgetragen. Teams um Dr. Desmond Powe (Universität Nottingham) und Professor Frank Entschladen (Universität Witten/Herdecke) haben in einer klinischen Studie herausgefunden, dass Patientinnen, die mit Beta-Blockern behandelt wurden, ... mehr mehr
Brustkrebs

Brustkrebs: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Bei den bösartigen Tumoren der weiblichen Brustdrüse handelt es sich ganz überwiegend um Adenokarzinome. Höheres Lebensalter, eine frühe erste Regelblutung (Menarche), Kinderlosigkeit oder ein höheres Alter bei der ersten Geburt gelten ebenso als Risikofaktoren wie ein später Beginn der Wechseljahre, starkes Übergewicht, Bewegungsmangel, ionisierende Strahlung, Rauchen und regelmäßiger Alkoholkonsum. Die Einnahme hormoneller ... mehr mehr
Darmkrebs

Darmkrebs: Krebserkrankungen des Dickdarms, des Mastdarms (Rektum) und des Darmausgangs (Anus)

Unter Darmkrebs werden hier Krebserkrankungen des Dickdarms, des Mastdarms (Rektum) und des Darmausgangs (Anus) verstanden. Bei den weitaus meisten Krebserkrankungen des Darms handelt es sich um Adenokarzinome, die sich aus der Schleimhaut des Kolons oder Rektums entwickeln. Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Auch ernährungsbedingte Faktoren werden diskutiert, hier insbesondere eine ... mehr mehr
Eierstockkrebs

Eierstockkrebs (Ovarialkrebs): Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Histologisch handelt es sich bei den Krebserkrankungen der Eierstöcke (Ovarialkrebs) überwiegend um Adenokarzinome. Bei jüngeren Frauen (unter 45 Jahre) treten auch Keimzelltumoren, ähnlich den Seminomen und embryonalen Hodentumoren junger Männer, auf. Das Risiko, an Ovarialkrebs zu erkranken, ist erhöht bei einer frühen ersten Regelblutung, einem späten Einsetzen der Wechseljahre, Kinderlosigkeit oder fehlenden Stillzeiten. ... mehr mehr
Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Es gilt heute als gesichert, dass der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs eine oft Jahrzehnte zurückliegende Infektion mit den sexuell übertragbaren humanen Papillomaviren (HPV) zugrunde liegt. Dabei haben jedoch nur bestimmte Typen des Virus, vor allem HPV 16 und 18, die Fähigkeit, unkontrolliertes Zellwachstum und damit eine Krebsentstehung auszulösen. Seit März 2007 besteht in Deutschland eine Empfehlung der Ständigen ... mehr mehr
Gebärmutterkörperkrebs

Gebärmutterkörperkrebs: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Krebserkrankungen des Gebärmutterkörpers (Korpuskarzinome) sind meist endometriale Karzinome, die von der Gebärmutterschleimhaut ausgehen. Als Risikofaktor für diese Karzinome gelten vor allem langfristig wirksame hormonelle Einflüsse. Dies gilt einerseits für die gesteigerte Exposition gegenüber körpereigenem Östrogen in Zusammenhang mit Übergewicht (Adipositas), bei Kinderlosigkeit, als Folge einer frühen Menarche ... mehr mehr
Gebärmutterkörperkrebs

Gebärmutterkörperkrebs: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Krebserkrankungen des Gebärmutterkörpers (Korpuskarzinome) sind meist endometriale Karzinome, die von der Gebärmutterschleimhaut ausgehen. Als Risikofaktor für diese Karzinome gelten vor allem langfristig wirksame hormonelle Einflüsse. Dies gilt einerseits für die gesteigerte Exposition gegenüber körpereigenem Östrogen in Zusammenhang mit Übergewicht (Adipositas), bei Kinderlosigkeit, als Folge einer frühen Menarche ... mehr mehr
Hautkrebs

Hautkrebs - Malignes Melanom der Haut: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Als bösartige Neubildung der Pigmentzellen entstehen die meisten malignen Melanome im Bereich der Haut (Schwarzer Hautkrebs). Die seltenen Melanom-Manifestationen an anderer Stelle, zum Beispiel an verschiedenen Schleimhäuten, an der Aderhaut des Auges sowie den Hirnhäuten sind hier nicht eingeschlossen. Personen mit einer großen Anzahl von Pigmentmalen (Nävi; erworbene, angeborene und dysplastische Formen), hellem Hauttyp ... mehr mehr
Hodenkrebs

Hodenkrebs: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Bei den bösartigen Tumoren des Hodens handelt es sich überwiegend um Keimzelltumoren, wobei zwischen Seminomen und Nicht-Seminomen (u. a. Teratome) unterschieden wird. Als gesicherter Risikofaktor für die Entstehung von Hodenkrebs gilt der Kryptorchismus (Hodenhochstand). Bei einem geringen Teil der Betroffenen scheint eine genetische Disposition (familiär gehäuftes Auftreten) vorzuliegen. Söhne und Brüder von Patienten ... mehr mehr
Kehlkopfkrebs

Kehlkopfkrebs: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Bösartige Tumoren des Kehlkopfes sind in der Regel Plattenepithelkarzinome. Die wesentlichen Risikofaktoren sind Zigarettenrauchen und starker Alkoholkonsum, wobei die Kombination beider Faktoren besonders schädlich ist. Der Einfluss weiterer Faktoren, wie Lebensstil, Ernährung oder Umweltbelastungen, ist noch nicht eindeutig geklärt, es gibt jedoch Hinweise auf einen schützenden Effekt von Obst- und Gemüseverzehr. Männer ... mehr mehr
Onkologie

Krebserkrankungen - Personalisierte Medizin für eine höhere Lebenserwartung bei Krebstumoren- Ergebnisse ASCO 2010

Krebserkrankungen - Auch in der personalisierten Medizin folgt die Entwicklung neuer Wirkstoffe zur Therapie von Krebstumoren keinen einheitlichen Standards. Allein die positiven Ergebnisse von Phase-II Studien reichen nicht aus, den Erfolg von Phase III Studien uneingeschränkt vorherzubestimmen, wenn genaue Kenntnisse über den Wirkmechanismus einer neuen Substanz fehlen.

Für Prof. Jürgen Wolf, Ärztlicher Leiter ... mehr mehr
Krebs

Krebserkrankungen: IQWiG legt Bericht zu seiner Arbeit im EU-Kooperationsprojekt CoCanCPG vor

Krebs - Medizinische Leitlinien zur Behandlung von Krebs weichen international stark von einander ab und sind zum Teil sogar widersprüchlich. Manche Leitlinien zu bestimmten Indikationen sind gleich mehrfach vorhanden, andere sind unvollständig oder nur lückenhaft wissenschaftlich belegt. Um hier Abhilfe zu schaffen, schlossen sich 2006 insgesamt 16 Organisationen aus 11 Ländern zum europäischen Netzwerk CoCanCPG (Coordination ... mehr mehr
Leukämien

Leukämien: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Leukämien sind bösartige Erkrankungen des Knochenmarks, dem Ort der Blutbildung. Sie werden nach akuten und chronischen Verlaufsformen sowie nach der Art der betroffenen Blutzellen klassifiziert. Die häufigsten Formen sind die akute lymphatische Leukämie (ALL), die akute myeloische Leukämie (AML), die chronisch myeloische Leukämie (CML) und die chronisch lymphatische Leukämie (CLL). Auf Grund neuerer molekularbiologischer ... mehr mehr
Lungenkrebs

Lungenkrebs: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Bösartige Tumoren von Lunge, Bronchien und Luftröhre sind zu jeweils etwa einem Drittel Plattenepithel- oder Adenokarzinome. Kleinzellige, zu den neuroendokrinen Tumoren zählende Karzinome mit Neigung zu früher Metastasierung werden bei ca. 20 % der Erkrankten nachgewiesen. Die wichtigste Ursache für Lungenkrebs ist das Tabakrauchen. Bei Frauen sind bis zu 60 %, bei Männern bis zu 90 % der Lungenkrebserkrankungen auf das ... mehr mehr
Magenkrebs

Magenkrebs: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Histologisch handelt es sich bei den bösartigen Tumoren des Magens überwiegend um Adenokarzinome. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen Ernährungsgewohnheiten, wie ein zu geringer Verzehr von frischem Obst und Gemüse und möglicherweise ein zu hoher Verzehr von gepökelten und geräucherten Lebensmitteln. Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum erhöhen das Magenkrebsrisiko, indem sie die Entstehung länger an haltender ... mehr mehr
Morbus Hodgkin

Morbus Hodgkin: Bösartige Neubildungen des lymphatischen Gewebes: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Als Morbus Hodgkin, Hodgkin-Lymphome, oder Lymphogranulomatose werden bösartige Neubildungen des lymphatischen Gewebes meist der Lymphknoten bezeichnet, die durch das Auftreten so genannter Sternberg-Reed-Riesenzellen im Knochenmark gekennzeichnet sind. Ebenso wie bei den Non-Hodgkin-Lymphomen werden angeborene oder erworbene Besonderheiten des Immunsystems sowie virale Infektionen als Risikofaktoren diskutiert. Vor allem Epstein- ... mehr mehr
Mund- und Rachenraum: Krebserkrankungen

Mund- und Rachenraumkrebs: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Zu den Krebserkrankungen der Mundhöhle und des Rachens zählen bösartige Neubildungen der Lippe, der Zunge, des Gaumens, der Speicheldrüsen, des Mundbodens und des Rachens. Die wichtigsten Risikofaktoren für diese Erkrankungen sind Tabak- und Alkoholkonsum. Raucher erkranken bis zu sechsmal häufiger als Nichtraucher, wobei die Kombination von Alkoholkonsum und Rauchen das Risiko verstärkt. Auch der orale Genuss von Tabak ... mehr mehr