Lungenkrebs: Das Ziel sind auf den Patienten zugeschnittene Therapien
Lungenkrebs: Seit 2001 klärt der internationale Lungenkrebsmonat der Global Lung Cancer Coalition über Ursachen, Diagnose und Behandlung von Lungenkrebs auf. Auch in diesem November werden zahlreiche Aktionen auf das Schicksal von Lungenkrebspatienten aufmerksam machen und über die Fortschritte der vergangenen Jahre aufklären: Inzwischen gibt es neue, wirkungsvollere Therapien, und die Forschung ist zuversichtlich, schon in wenigen Jahren vielen Patienten eine individuell zugeschnittene Therapie anbieten zu können.
In frühen Stadien wird Lungenkrebs nur selten erkannt, da der Patient keine gesundheitlichen Veränderungen bemerkt. Erst wenn der Tumor in umliegendes Gewebe hineinwächst, macht er sich mit Husten, Blutauswurf, Schmerzen in der Brustwand oder Atemnot bemerkbar. In diesem Stadium ist der Krebs oft schon weit fortgeschritten und schwierig zu behandeln.
Fortschritte der Forschung
Um zu entscheiden, welche Therapie geeignet ist, untersuchen Mediziner heute zunächst anhand einer Gewebeprobe, um welche Art von Tumor es sich handelt und welche Merkmale die Tumorzellen aufweisen. Zur Zeit forschen Wissenschaftler an weiteren Tumormerkmalen, die vorhersagen können, welches Medikament bei welchem Patienten am besten wirkt.
Zielgerichtet den Tumor bekämpfen
Doch schon heute profitieren Lungenkrebspatienten von den Fortschritten der Medizin. Früher stand als einzige Behandlungsmöglichkeit im fortgeschrittenen Krankheitsstadium die Chemotherapie zur Verfügung, die sich relativ unspezifisch gegen alle Körperzellen richtet. Heute gibt es zusätzlich sogenannte zielgerichtete Therapien, die direkt an den Tumorzellen wirken.
Zu diesen modernen Wirkstoffen zählen Bevacizumab, ein Hemmer der Blutgefäßneubildung und der Wachstumshemmer Erlotinib. Bevacizumab hemmt die Bildung neuer, tumoreigener Blutgefäße. Auf diese Weise schneidet der Wirkstoff den Tumor gewissermaßen von der Nährstoff- und Sauerstoffversorgung ab. Der Krebs wird regelrecht ausgehungert. Erlotinib wird einmal täglich als Tablette eingenommen und verhindert die Übertragung von Wachstumssignalen innerhalb der Krebszellen, wodurch deren Vermehrung gebremst wird. Auf diese Weise kann sich der Krebs nicht weiter ausbreiten, und das Fortschreiten der Erkrankung verzögert sich. Das erhöht die Lebenserwartung der Patienten und verbessert deren Lebensqualität. Symptome wie Atemnot und Husten gehen zurück.
Individualisierte Therapie: Auch die Bedürfnisse des Patienten berücksichtigen
Welche Therapie für den einzelnen Patienten in Frage kommt, hängt aber nicht nur von medizinischen Faktoren ab, sondern auch von der persönlichen Lebenssituation und den Bedürf¬nissen des Betroffenen. Darüber sollte der Patient mit seinem Arzt offen sprechen, um mit ihm gemeinsam die richtige Entscheidung zu treffen. (Roche Pharma AG 11/2009)
Weitere Informationen
... finden Patienten und deren Angehörige in unseren Journalen unter:
Lungenkrebs
Zielgerichtete Therapie des Lungenkarzinoms Krankheitsstabilisierung durch Erlotinib in der Second-Line-Therapie
In frühen Stadien wird Lungenkrebs nur selten erkannt, da der Patient keine gesundheitlichen Veränderungen bemerkt. Erst wenn der Tumor in umliegendes Gewebe hineinwächst, macht er sich mit Husten, Blutauswurf, Schmerzen in der Brustwand oder Atemnot bemerkbar. In diesem Stadium ist der Krebs oft schon weit fortgeschritten und schwierig zu behandeln.
Fortschritte der Forschung
Um zu entscheiden, welche Therapie geeignet ist, untersuchen Mediziner heute zunächst anhand einer Gewebeprobe, um welche Art von Tumor es sich handelt und welche Merkmale die Tumorzellen aufweisen. Zur Zeit forschen Wissenschaftler an weiteren Tumormerkmalen, die vorhersagen können, welches Medikament bei welchem Patienten am besten wirkt.
Zielgerichtet den Tumor bekämpfen
Doch schon heute profitieren Lungenkrebspatienten von den Fortschritten der Medizin. Früher stand als einzige Behandlungsmöglichkeit im fortgeschrittenen Krankheitsstadium die Chemotherapie zur Verfügung, die sich relativ unspezifisch gegen alle Körperzellen richtet. Heute gibt es zusätzlich sogenannte zielgerichtete Therapien, die direkt an den Tumorzellen wirken.
Lungenkrebs
Zielgerichtete Therapie des Lungenkarzinoms Krankheitsstabilisierung in der Second-Line-Therapie
Zu diesen modernen Wirkstoffen zählen Bevacizumab, ein Hemmer der Blutgefäßneubildung und der Wachstumshemmer Erlotinib. Bevacizumab hemmt die Bildung neuer, tumoreigener Blutgefäße. Auf diese Weise schneidet der Wirkstoff den Tumor gewissermaßen von der Nährstoff- und Sauerstoffversorgung ab. Der Krebs wird regelrecht ausgehungert. Erlotinib wird einmal täglich als Tablette eingenommen und verhindert die Übertragung von Wachstumssignalen innerhalb der Krebszellen, wodurch deren Vermehrung gebremst wird. Auf diese Weise kann sich der Krebs nicht weiter ausbreiten, und das Fortschreiten der Erkrankung verzögert sich. Das erhöht die Lebenserwartung der Patienten und verbessert deren Lebensqualität. Symptome wie Atemnot und Husten gehen zurück.
Individualisierte Therapie: Auch die Bedürfnisse des Patienten berücksichtigen
Welche Therapie für den einzelnen Patienten in Frage kommt, hängt aber nicht nur von medizinischen Faktoren ab, sondern auch von der persönlichen Lebenssituation und den Bedürf¬nissen des Betroffenen. Darüber sollte der Patient mit seinem Arzt offen sprechen, um mit ihm gemeinsam die richtige Entscheidung zu treffen. (Roche Pharma AG 11/2009)
Weitere Informationen
... finden Patienten und deren Angehörige in unseren Journalen unter:
- Lungenkrebs (Lungen- oder Bronchialkarzinom): www.medizin-aspekte.de
- Lungenkrebs : Lungenkrebstumor mit neuem Medikament in Kombination mit Chemotherapie aushungern: www.medizin-aspekte.de
- lungenkrebszentrale.de
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