Erektionsstörungen: Vakuum-Erektionshilfen für ein erfülltes Sexualleben

Wieder ganz Mann sein: Vakuum-Erektionshilfen für Männer mit Diabetes, Bluthochdruck und nach Prostata-OP

Vakuum-Erektionshilfen: Für Männer mit Diabetes, Bluthochdruck und nach Prostata-Operation besonders geeignet

Erektionsprobleme gehören immer noch zu den Tabuthemen. Über nichts wird mehr geschwiegen als über das Probleme „Wenn Mann nicht mehr kann“. Viele Männer fühlen sich als minderwertig, sind depressiv und haben Angst, die Partnerin nicht mehr vollständig befriedigen zu können. Es kommt häufig zu einem Verlust der Selbstsicherheit und des Selbstwertgefühls beim Mann. Zirka vier bis sechs Millionen Männer in Deutschland leiden nach Expertenaussagen an einer Erektilen Dysfunktion(ED). Medikamentöse Behandlungsoptionen sind jedoch nicht für jeden Patienten geeignet. Oftmals kommen zu dem Erektionsproblem noch andere Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes, Fettleibigkeit (Adipositas) oder Bluthochdruck hinzu. Besonders für diese Patienten eignen sich die mechanischen Erektionshilfen, die mit einem Unterdruckmechanismus, wie z. B. das ACTIVE Erection SystemNT® , arbeiten. Das Ergebnis sind zufriedenstellende Erektionen für ein erfülltes Sexualleben.

Wer ist hauptsächlich von einer erektilen Dysfunktion betroffen?
Dr. Joanna B. Korda vom Institut für Männergesundheit am Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf weist darauf hin, dass bei zirka 60 % der Patienten die erektile Dysfunktion auf organische Ursachen zurückzuführen ist. Diabetiker, Hypertoniker, adipöse Patienten und Patienten mit metabolischem Syndrom sind besonders häufig von der erektilen Dysfunktion betroffen. Aber auch Männer, die sich aufgrund eines Prostatakarzinoms einer radikalen Prostatektomie unterziehen mussten sind oftmals betroffen.

Erfülltes Sexualleben durch zufriedenstellenden Geschlechtsverkehr mit Erektionshilfen
Männer mit einer erektilen Dysfunktion, die zu einer Risikogruppe gehören (Diabetiker, Hypertoniker etc.) benötigen eine nebenwirkungsarme Therapieoption, damit die Lebensqualität wieder gesteigert wird. Neben den Ängsten oder auch Depressionen, die oftmals beim Betroffenen auftauchen können, leiden auch die Partnerinnen: Hilflosigkeit, Frustration oder auch Unattraktivität sind oftmals die Folge.

Erektile Dysfunktion: First-Line-Therapien
zur Behandlung einer ED stehen heute mehrere Therapieoptionen zur Verfügung. Für viele ED-Patienten eignen sich Substanzen aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer. Hierdurch lassen sich bei 70 bis 80 % der Patienten zufriedenstellende Erektionen erzielen. Ebenfalls zur First-line-Therapie gehören Vakuum-Erektionshilfen, wie das ACTIVE Erection SystemNT®. Sie sind anerkannte Hilfsmittel zur Erreichung eines befriedigenden penilen Geschlechtsverkehrs. Zu den Second- oder Third-Line-Optionen zählen unter anderem die intraurethrale Applikation von Alprostadil oder das Penisimplantat.

Für welche Patienten sind die Vakuum-Erektionshilfen besonders geeignet?
Professor Dr. Frank Sommer vom Institut für Männergesundheit am Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf informiert, dass mit Hilfe der Unterstützung durch eine Vakuumpumpe 76 % der Anwender einen Geschlechtsverkehr erzielen, der bei 85 % der Anwender zufriedenstellend verläuft. Insbesondere bei multimorbiden Patienten zählen die mechanische Hilfen wie die Vakuumpumpe zur First-Line-Therapie. Studien belegen, dass unter dieser Therapie mehr als 70 % aller Diabetiker zufriedenstellende Erektionen haben. Auch Patienten mit Bluthochdruck sind häufig von einer ED betroffen. So leiden nach Expertenschätzungen etwa 50 % aller Hypertoniker an einer Beeinträchtigung des Erektionsvermögens. Auch diese Patientenklientel profitiert nachhaltig von einer Behandlung mit einer Vakuumpumpe. Letztlich ist die Vakuum-Erektionshilfe auch für Patienten nach radikaler Prostatektomie geeignet, um die erektile Funktion nach dem Eingriff wieder herzustellen und einem drohenden Längenverlust des Penis entgegenzuwirken. Aktuelle Studien zeigen, dass der rechtzeitige Gebrauch einer Vakuumpumpe nach einer radikalen Prostatektomie zu einer raschen Erholung der erektilen Funktion beiträgt und die frühe sexuelle Aktivität fördern kann. Etwa 80 % der mit einer Vakuumpumpe behandelten Männer hatten anschließend wieder zufriedenstellende Erektionen.

Vakuum-Erektionshilfen als nebenwirkungsarme Therapieoption
Vakuum-Erektionshilfen sind somit eine effiziente, zugleich vor allem nebenwirkungsarme und einfach anzuwendende Behandlungsmöglichkeit für den Mann mit erektiler Dysfunktion. Vor allem bei multimorbiden Patienten mit Diabetes mellitus, Hypertonie oder nach radikaler Prostatektomie sind die Vakuum-Erektionshilfen bestens geeignet. Systeme wie das ACTIVE Erection SystemNT® sind von den Krankenkassen anerkannte Hilfsmittel und können vom Arzt verordnet werden. (DGU, Dresden, 09/2009)




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