Chemotherapie: Palonosetron bevorzugter 5-HT3-Rezeptorantagonist zur Vorbeugung von Erbrechen
Die Zeitschrift Clinical Practice Guidelines in Oncology on Antiemesis, die vom Verband der Krebsforschungszentren NCCN (National Comprehensive Cancer Network) veröffentlicht wird, empfiehlt Palonosetron in Kombination mit Aprepitant und Dexamethason als das "bevorzugte" Präparat zur Vorbeugung von Erbrechen bei Patienten, die sich einer hoch emetogenen Chemotherapie unterziehen müssen.
Die Mitglieder des Antiemesis-Gremiums des National Comprehensive Cancer Network (NCCN, ein gemeinnütziger Verband der 21 führenden Krebsforschungszentren weltweit) haben auf Grundlage der bedeutsamen Studie, an der mehrere Zentren beteiligt waren und die im vergangenen Februar von Dr. Mitsue Saito und seinem Team in The Lancet Oncology veröffentlicht wurde beschlossen, ausschließlich Palonosetron, den 5-HT3-Rezeptorantagonisten der zweiten Generation, als Bestandteil der empfohlenen Kombinationsbehandlung zur Verbeugung von Erbrechen bei Patienten zu empfehlen, die sich einer hoch emetogenen Chemotherapie unterziehen müssen, und Palonosetron damit zum "bevorzugten" 5-HT3-Rezeptorantagonisten erklärt. Laut der jüngsten Empfehlung des NCCN setzt sich die Kombinationsbehandlung wie folgt zusammen: Palonosetron (0,25 mg i.v. am 1. Tag) plus Aprepitant (125 mg p.o. am 1. Tag und 80 mg p.o. pro Tag am 2. und 3. Tag; am 1. Tag kann Aprepitant durch 115 mg i.v. Fosaprepitant ersetzt werden) plus Dexamethason (12 mg p.o. oder i.v. vom 1. bis zum 4. Tag).
Diese Empfehlungen beruhen auf den kürzlich von Saito veröffentlichten Daten einer Vergleichsstudie der Phase III mit japanischen Patienten, denen im Rahmen einer hoch emetogenen Chemotherapie Antracyclin und Cyclophosphamid (AC/EC) verabreicht wurde. Diese Studie ergab, dass sich Palonosetron zur Vorbeugung von chemotherapieinduzierter Übelkeit und Erbrechen (CINV - chemotherapy-induced nausea and vomiting) in der späten Phase, d. h. 24-120 Stunden nach Beginn der Krebs-Chemotherapie, besser eignet als Granisetron, ein Präparat der ersten Generation, das zu selben Klasse gehört. In der akuten Phase, d. h. in den ersten 24 Stunden nach Beginn der Chemotherapie, ist Palonosetron bei vergleichbarem Sicherheitsprofil ebenso wirksam wie Granisetron.
"Das NCCN erkennt mit ihrer Empfehlung den therapeutischen Wert von Palonosetron an. Das ist für uns ausgesprochen wichtig und ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Präparats", so Andrea Meoli, Chief Commercial Officer bei Helsinn, der Schweizer Pharmagruppe, die weltweit Lizenzen für Palonosetron vergibt. (ots)
Die Mitglieder des Antiemesis-Gremiums des National Comprehensive Cancer Network (NCCN, ein gemeinnütziger Verband der 21 führenden Krebsforschungszentren weltweit) haben auf Grundlage der bedeutsamen Studie, an der mehrere Zentren beteiligt waren und die im vergangenen Februar von Dr. Mitsue Saito und seinem Team in The Lancet Oncology veröffentlicht wurde beschlossen, ausschließlich Palonosetron, den 5-HT3-Rezeptorantagonisten der zweiten Generation, als Bestandteil der empfohlenen Kombinationsbehandlung zur Verbeugung von Erbrechen bei Patienten zu empfehlen, die sich einer hoch emetogenen Chemotherapie unterziehen müssen, und Palonosetron damit zum "bevorzugten" 5-HT3-Rezeptorantagonisten erklärt. Laut der jüngsten Empfehlung des NCCN setzt sich die Kombinationsbehandlung wie folgt zusammen: Palonosetron (0,25 mg i.v. am 1. Tag) plus Aprepitant (125 mg p.o. am 1. Tag und 80 mg p.o. pro Tag am 2. und 3. Tag; am 1. Tag kann Aprepitant durch 115 mg i.v. Fosaprepitant ersetzt werden) plus Dexamethason (12 mg p.o. oder i.v. vom 1. bis zum 4. Tag).
Diese Empfehlungen beruhen auf den kürzlich von Saito veröffentlichten Daten einer Vergleichsstudie der Phase III mit japanischen Patienten, denen im Rahmen einer hoch emetogenen Chemotherapie Antracyclin und Cyclophosphamid (AC/EC) verabreicht wurde. Diese Studie ergab, dass sich Palonosetron zur Vorbeugung von chemotherapieinduzierter Übelkeit und Erbrechen (CINV - chemotherapy-induced nausea and vomiting) in der späten Phase, d. h. 24-120 Stunden nach Beginn der Krebs-Chemotherapie, besser eignet als Granisetron, ein Präparat der ersten Generation, das zu selben Klasse gehört. In der akuten Phase, d. h. in den ersten 24 Stunden nach Beginn der Chemotherapie, ist Palonosetron bei vergleichbarem Sicherheitsprofil ebenso wirksam wie Granisetron.
"Das NCCN erkennt mit ihrer Empfehlung den therapeutischen Wert von Palonosetron an. Das ist für uns ausgesprochen wichtig und ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Präparats", so Andrea Meoli, Chief Commercial Officer bei Helsinn, der Schweizer Pharmagruppe, die weltweit Lizenzen für Palonosetron vergibt. (ots)
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