Prostatakrebs: Neuer genetischer Test verbessert die Diagnose

In Deutschland wurde im vergangenen September 2007 der weltweit erste genetische Test für Prostatakrebs eingeführt. Mit dem Progensa PCA3 steht erstmals ein Urintest zur Verfügung, bei dem Prostatazellen aus einer Urinprobe analysiert werden. "Das Prostatakarzinom ist der am zweithäufigsten diagnosti- zierte Tumor und ist weltweit bei Männern eine der häufigsten Todesursachen. Prostatakrebs kann schwer zu diagnostizieren sein, aber gerade die frühzeitige Erkennung ist der Schlüssel zu einer guten Prognose", so Dr. med. Dr. Treiber von der Urologischen Abteilung des Klinikum rechts der Isar in München.

Früherkennung rettet Leben
Bei frühzeitiger Entdeckung ist Prostatakrebs zu 80 bis 90 Prozent heilbar. Männer ab dem 45. Lebensjahr und bei Prostatakrebserkrankungen naher Verwandter ab dem 40. Lebensjahr sollten die Untersuchungen zur Früherkennung beim Urologen jährlich durchführen. Die Untersuchungen wie die digitale rektale Untersuchung (DRU), die Blutentnahme zur Messung des Prostataspezifischen Antigens (PSA) und der neue PCA3 Urintest sind nicht schmerzhaft. Die Kosten der Tast- untersuchung übernehmen die Krankenkassen. Die PSA-Messung und der PCA3 Test müssen vom Patienten bezahlt werden. Der Progensa PCA3 Test liefert nützliche Informationen, wenn DRU und PSA keine eindeutigen Ergebnisse liefern, ob eine Biopsie der Prostata durchgeführt werden muss oder ob "wachsames Abwarten" ausreicht.(ots)

Kontakt:

Nathalie Scher-Kahn
Senior Consultant
F&H Porter Novelli, München, Germany
Tel: 0049-89-12175-310
n.scher-kahn@f-und-h.de




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