Lungenkrebs : Lungenkrebstumor mit neuem Medikament in Kombination mit Chemotherapie aushungern
Angiogenese-Hemmer Bevacizumab verlängert die Überlebenszeit
Das in Kombination mit einer Chemotherapie für die Behandlung von fortgeschrittenem Lungenkrebs neu zugelassene Medikament mit dem Wirkstoff Bevacizumab bewirkt akut die Rückbildung von Tumorblutgefäßen. Damit kommt es zu einer Unterversorgung des Tumors mit Sauerstoff und Nährstoffen. Der Tumor wird "regelrecht ausgehungert" und kann nicht weiter wachsen. Da zugleich der Druck im Tumorgewebe abnimmt, können sich Chemotherapeutika hier in höherer Konzentration anreichern und besser wirken. Schließlich kann durch die kontinuierliche Hemmung der Blutgefäßneubildung (Anti-Angiogenese] das Tumorwachstum und die Tumormetastasierung verzögert werden.
Die Überlebenszeit von Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs lässt sich verlängern, wenn der bösartige Tumor gezielt von der Nährstoffversorgung über die Blutgefäße abgeschnitten, also regelrecht "ausgehungert" wird. Diesen neuartigen Behandlungsansatz ermöglicht jetzt der Angiogenese-Hemmer Bevacizumab. Das auch bei Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs und Brustkrebs erfolgreich eingesetzte Krebsmedikament wurde daher im August 2007 EU-weit zur Therapie bei Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs zugelassen.

Hemmung der Angiogenese: Bevacizumab hemmt den sogenannten Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF), der die Schlüsselrolle bei der Tumor-Angiogenese spielt. Dadurch kommt es zur Rückbildung unreifer Blutgefäße und zur Verminderung der Gefäßpermeabilität. Der interstitielle Druck sinkt und die in Kombination mit Bevacizumab eingesetzten Zytostatika erreichen den Tumor in höherer Konzentration.
Angiogenese-Hemmer verlängert die Überlebenszeit
Seine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom hat der Angiogenese-Hemmer vor seiner Zulassung eindeutig zeigen können: Das neue Medikament verzögert nicht nur das Fortschreiten der Erkrankung, sondern verlängert auch die Überlebenszeit (112), ohne die Nebenwirkungen der Chemotherapie zu verstärken.
Jährlich 45 000 neue Fälle von Lungenkrebs
In Deutschland werden jedes Jahr circa 45.000 Betroffene mit der Diagnose "Lungenkrebs" konfrontiert. In circa 80% der Fälle handelt es sich um ein so genanntes nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom. Mindestens so besorgniserregend wie die hohe Zahl der Neudiagnosen ist die Tatsache, dass dieses in circa 60% der Fälle erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium erkannt wird und dann eine besonders schlechte Prognose besteht.
Quelle
Pressekonferenz: Bevacizumab First-Line bei Lungenkrebs
Veranstalter: Roche Pharma AG
Frankfurt Main
13.09.2007
Das in Kombination mit einer Chemotherapie für die Behandlung von fortgeschrittenem Lungenkrebs neu zugelassene Medikament mit dem Wirkstoff Bevacizumab bewirkt akut die Rückbildung von Tumorblutgefäßen. Damit kommt es zu einer Unterversorgung des Tumors mit Sauerstoff und Nährstoffen. Der Tumor wird "regelrecht ausgehungert" und kann nicht weiter wachsen. Da zugleich der Druck im Tumorgewebe abnimmt, können sich Chemotherapeutika hier in höherer Konzentration anreichern und besser wirken. Schließlich kann durch die kontinuierliche Hemmung der Blutgefäßneubildung (Anti-Angiogenese] das Tumorwachstum und die Tumormetastasierung verzögert werden.
Die Überlebenszeit von Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs lässt sich verlängern, wenn der bösartige Tumor gezielt von der Nährstoffversorgung über die Blutgefäße abgeschnitten, also regelrecht "ausgehungert" wird. Diesen neuartigen Behandlungsansatz ermöglicht jetzt der Angiogenese-Hemmer Bevacizumab. Das auch bei Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs und Brustkrebs erfolgreich eingesetzte Krebsmedikament wurde daher im August 2007 EU-weit zur Therapie bei Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs zugelassen.

Hemmung der Angiogenese: Bevacizumab hemmt den sogenannten Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF), der die Schlüsselrolle bei der Tumor-Angiogenese spielt. Dadurch kommt es zur Rückbildung unreifer Blutgefäße und zur Verminderung der Gefäßpermeabilität. Der interstitielle Druck sinkt und die in Kombination mit Bevacizumab eingesetzten Zytostatika erreichen den Tumor in höherer Konzentration.
Angiogenese-Hemmer verlängert die Überlebenszeit
Seine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom hat der Angiogenese-Hemmer vor seiner Zulassung eindeutig zeigen können: Das neue Medikament verzögert nicht nur das Fortschreiten der Erkrankung, sondern verlängert auch die Überlebenszeit (112), ohne die Nebenwirkungen der Chemotherapie zu verstärken.
Jährlich 45 000 neue Fälle von Lungenkrebs
In Deutschland werden jedes Jahr circa 45.000 Betroffene mit der Diagnose "Lungenkrebs" konfrontiert. In circa 80% der Fälle handelt es sich um ein so genanntes nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom. Mindestens so besorgniserregend wie die hohe Zahl der Neudiagnosen ist die Tatsache, dass dieses in circa 60% der Fälle erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium erkannt wird und dann eine besonders schlechte Prognose besteht.
Quelle
Pressekonferenz: Bevacizumab First-Line bei Lungenkrebs
Veranstalter: Roche Pharma AG
Frankfurt Main
13.09.2007
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