Ausgabe Sept. 2010




Prävention
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Rheumatoide Arthritis - Erfahren Sie alles über Krankheitsbild der RA, Krankheitsverlauf, frühzeitige Diagnose, Therapieziel, Therapie der RA, Wirkungshemmung von IL-6, Tocilizumab: Studien zur Wirksamkeit u.v.m.



 

Krebs - Hintergrund
Onkologie- Erfahren Sie alles über die Krankheit, Krankheitsverlauf, frühzeitige Diagnose, Therapieziel, Therapie Aspekte u.v.m.

Krebserkrankungen - Auch in der personalisierten Medizin folgt die Entwicklung neuer Wirkstoffe zur Therapie von Krebstumoren keinen einheitlichen Standards. Allein die positiven Ergebnisse von Phase-II Studien reichen nicht aus, den Erfolg von Phase III Studien uneingeschränkt vorherzubestimmen, wenn genaue Kenntnisse über den Wirkmechanismus einer neuen Substanz fehlen.

Für Prof. Jürgen Wolf, Ärztlicher Leiter des Centrums ... mehr mehr
Was bedeuten zirkulierende Tumor-Stammzellen bei Krebs?
Es ist zwischen Tumorzellen und Tumor-Stammzellen zu differenzieren. Schon die Dinosaurier erkrankten an Krebs. Heute sind Krebserkrankungen aktueller denn je. 1951 erkrankte jeder sechste Deutsche an Krebs, heute im Jahr 2010 ist es jeder Dritte mit steigender Tendenz.

Der Nobelpreisträger des Jahres 1932 Otto Warburg, Kaiser-Wilhelm-Institut für Biologie und ... mehr mehr
Nikotin - „Jeder zweite Raucher stirbt langfristig an den Folgen seiner Sucht. Daher sind die Unternehmen der Tabakindustrie ständig darauf aus neue Kunden gewinnen“, so Professor Dr. Harald zur Hausen, Präsident der Deutschen Krebshilfe. Kinder und Jugendliche sind eine attraktive und entscheidende Zielgruppe für die Konzerne: „Je früher junge Menschen mit dem Rauchen anfangen, desto schwerer kommen sie davon los“, ... mehr mehr
Krebs - Viele Tumorzellen wären aufgrund fehlerhaft verteilter Chromosomen nicht lebensfähig, hätten sie nicht einen besonderen Trick entwickelt. Unter Federführung des Deutschen Krebsforschungszentrums untersuchten Forscher, welche Erbanlagen dem Krebs diese Überlebensstrategie ermöglichen. Dazu schalteten sie systematisch jedes Gen der Krebszellen einzeln aus. Die Forscher zeigten nun, dass Krebszellen auf die Spannung ... mehr mehr
Brustkrebsrebs - Die Behandlung von Brustkrebspatientinnen mit Beta-Blockern kann die Metastasierung reduzieren. Dies wurde auf der siebten Europäischen Brustkrebskonferenz (EBCC7) in Barcelona vorgetragen. Teams um Dr. Desmond Powe (Universität Nottingham) und Professor Frank Entschladen (Universität Witten/Herdecke) haben in einer klinischen Studie herausgefunden, dass Patientinnen, die mit Beta-Blockern behandelt wurden, ... mehr mehr
Krebs - Medizinische Leitlinien zur Behandlung von Krebs weichen international stark von einander ab und sind zum Teil sogar widersprüchlich. Manche Leitlinien zu bestimmten Indikationen sind gleich mehrfach vorhanden, andere sind unvollständig oder nur lückenhaft wissenschaftlich belegt. Um hier Abhilfe zu schaffen, schlossen sich 2006 insgesamt 16 Organisationen aus 11 Ländern zum europäischen Netzwerk CoCanCPG (Coordination ... mehr mehr
Bösartige Tumoren des Kehlkopfes sind in der Regel Plattenepithelkarzinome. Die wesentlichen Risikofaktoren sind Zigarettenrauchen und starker Alkoholkonsum, wobei die Kombination beider Faktoren besonders schädlich ist. Der Einfluss weiterer Faktoren, wie Lebensstil, Ernährung oder Umweltbelastungen, ist noch nicht eindeutig geklärt, es gibt jedoch Hinweise auf einen schützenden Effekt von Obst- und Gemüseverzehr. Männer ... mehr mehr
Unter der Bezeichnung Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) werden sämtliche von Zellen des lymphatischen Gewebes der verschiedensten Organe ausgehenden bösartigen Neubildungen zusammengefasst, die nicht dem Morbus Hodgkin (Lymphogranulomatose) zugerechnet werden. NHL können von unterschiedlichen Zellen des lymphatischen Gewebes der Lymphknoten, der Tonsillen (Mandeln), der Milz oder auch als MALT-Lymphome vom lymphatischen Gewebe der ... mehr mehr
Histologisch handelt es sich bei den bösartigen Tumoren des Magens überwiegend um Adenokarzinome. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen Ernährungsgewohnheiten, wie ein zu geringer Verzehr von frischem Obst und Gemüse und möglicherweise ein zu hoher Verzehr von gepökelten und geräucherten Lebensmitteln. Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum erhöhen das Magenkrebsrisiko, indem sie die Entstehung länger an haltender ... mehr mehr
Zum Nierenkrebs werden an dieser Stelle sowohl Krebserkrankungen der Niere selbst – also des Nierenparenchyms und des Nierenbeckens – als auch der Harnleiter und der Harnröhre gerechnet, wobei lediglich unter 10 % dieser Krebserkrankungen im Bereich von Nierenbecken und ableitenden Harnwegen auftreten. Die Zusammenfassung von Krebskrankheiten der Niere mit denen der ableitenden Harnwege nach ICD-9 ist hier zur Beurteilung ... mehr mehr
Krebserkrankungen des Gebärmutterkörpers (Korpuskarzinome) sind meist endometriale Karzinome, die von der Gebärmutterschleimhaut ausgehen. Als Risikofaktor für diese Karzinome gelten vor allem langfristig wirksame hormonelle Einflüsse. Dies gilt einerseits für die gesteigerte Exposition gegenüber körpereigenem Östrogen in Zusammenhang mit Übergewicht (Adipositas), bei Kinderlosigkeit, als Folge einer frühen Menarche ... mehr mehr
Bei den bösartigen Tumoren des Hodens handelt es sich überwiegend um Keimzelltumoren, wobei zwischen Seminomen und Nicht-Seminomen (u. a. Teratome) unterschieden wird. Als gesicherter Risikofaktor für die Entstehung von Hodenkrebs gilt der Kryptorchismus (Hodenhochstand). Bei einem geringen Teil der Betroffenen scheint eine genetische Disposition (familiär gehäuftes Auftreten) vorzuliegen. Söhne und Brüder von Patienten ... mehr mehr
Bösartige Tumoren von Lunge, Bronchien und Luftröhre sind zu jeweils etwa einem Drittel Plattenepithel- oder Adenokarzinome. Kleinzellige, zu den neuroendokrinen Tumoren zählende Karzinome mit Neigung zu früher Metastasierung werden bei ca. 20 % der Erkrankten nachgewiesen. Die wichtigste Ursache für Lungenkrebs ist das Tabakrauchen. Bei Frauen sind bis zu 60 %, bei Männern bis zu 90 % der Lungenkrebserkrankungen auf das ... mehr mehr
Zu den Krebserkrankungen der Mundhöhle und des Rachens zählen bösartige Neubildungen der Lippe, der Zunge, des Gaumens, der Speicheldrüsen, des Mundbodens und des Rachens. Die wichtigsten Risikofaktoren für diese Erkrankungen sind Tabak- und Alkoholkonsum. Raucher erkranken bis zu sechsmal häufiger als Nichtraucher, wobei die Kombination von Alkoholkonsum und Rauchen das Risiko verstärkt. Auch der orale Genuss von Tabak ... mehr mehr
Es gilt heute als gesichert, dass der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs eine oft Jahrzehnte zurückliegende Infektion mit den sexuell übertragbaren humanen Papillomaviren (HPV) zugrunde liegt. Dabei haben jedoch nur bestimmte Typen des Virus, vor allem HPV 16 und 18, die Fähigkeit, unkontrolliertes Zellwachstum und damit eine Krebsentstehung auszulösen. Seit März 2007 besteht in Deutschland eine Empfehlung der Ständigen ... mehr mehr
Leukämien sind bösartige Erkrankungen des Knochenmarks, dem Ort der Blutbildung. Sie werden nach akuten und chronischen Verlaufsformen sowie nach der Art der betroffenen Blutzellen klassifiziert. Die häufigsten Formen sind die akute lymphatische Leukämie (ALL), die akute myeloische Leukämie (AML), die chronisch myeloische Leukämie (CML) und die chronisch lymphatische Leukämie (CLL). Auf Grund neuerer molekularbiologischer ... mehr mehr
Bei den bösartigen Tumoren der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskarzinome) handelt es sich in der Mehrzahl um Adenokarzinome mit früher lymphogener und hämatogener Metastasierung. Tabak- und Alkoholkonsum, eine Ernährung reich an tierischen Fetten und arm an Obst und Gemüse erhöhen das Erkrankungsrisiko. Des Weiteren werden chronische Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und ein Diabetes mellitus als Risikofaktoren diskutiert. ... mehr mehr
Als bösartige Neubildung der Pigmentzellen entstehen die meisten malignen Melanome im Bereich der Haut (Schwarzer Hautkrebs). Die seltenen Melanom-Manifestationen an anderer Stelle, zum Beispiel an verschiedenen Schleimhäuten, an der Aderhaut des Auges sowie den Hirnhäuten sind hier nicht eingeschlossen. Personen mit einer großen Anzahl von Pigmentmalen (Nävi; erworbene, angeborene und dysplastische Formen), hellem Hauttyp ... mehr mehr
Bei den bösartigen Tumoren der weiblichen Brustdrüse handelt es sich ganz überwiegend um Adenokarzinome. Höheres Lebensalter, eine frühe erste Regelblutung (Menarche), Kinderlosigkeit oder ein höheres Alter bei der ersten Geburt gelten ebenso als Risikofaktoren wie ein später Beginn der Wechseljahre, starkes Übergewicht, Bewegungsmangel, ionisierende Strahlung, Rauchen und regelmäßiger Alkoholkonsum. Die Einnahme hormoneller ... mehr mehr
Unter Darmkrebs werden hier Krebserkrankungen des Dickdarms, des Mastdarms (Rektum) und des Darmausgangs (Anus) verstanden. Bei den weitaus meisten Krebserkrankungen des Darms handelt es sich um Adenokarzinome, die sich aus der Schleimhaut des Kolons oder Rektums entwickeln. Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Auch ernährungsbedingte Faktoren werden diskutiert, hier insbesondere eine ... mehr mehr
Histologisch handelt es sich bei den Krebserkrankungen der Eierstöcke (Ovarialkrebs) überwiegend um Adenokarzinome. Bei jüngeren Frauen (unter 45 Jahre) treten auch Keimzelltumoren, ähnlich den Seminomen und embryonalen Hodentumoren junger Männer, auf. Das Risiko, an Ovarialkrebs zu erkranken, ist erhöht bei einer frühen ersten Regelblutung, einem späten Einsetzen der Wechseljahre, Kinderlosigkeit oder fehlenden Stillzeiten. ... mehr mehr
Krebserkrankungen des Gebärmutterkörpers (Korpuskarzinome) sind meist endometriale Karzinome, die von der Gebärmutterschleimhaut ausgehen. Als Risikofaktor für diese Karzinome gelten vor allem langfristig wirksame hormonelle Einflüsse. Dies gilt einerseits für die gesteigerte Exposition gegenüber körpereigenem Östrogen in Zusammenhang mit Übergewicht (Adipositas), bei Kinderlosigkeit, als Folge einer frühen Menarche ... mehr mehr
Prostatakrebs entsteht meist als Adenokarzinom in den hinteren, zum Enddarm hin gelegenen Teilen der Prostata (Vorsteherdrüse). Größere Tumoren können daher bei einer rektalen Untersuchung ertastet werden. Diese Maßnahme ist zusammen mit einer Untersuchung des äußeren Genitales und der Leistenlymphknoten für Männer ab dem 45. Lebensjahr seit den 1970er-Jahren Bestandteil des Krebsfrüherkennungsprogramms der gesetzlichen ... mehr mehr
Der häufigste Krebstyp der Speiseröhre ist das Plattenepithelkarzinom. Die vom Zylinderepithel des Magens ausgehenden Adenokarzinome sind im unteren Anteil der Speiseröhre lokalisiert und betreffen etwa ein Drittel der Fälle. Zu den wesentlichen Risikofaktoren für die Entwicklung von bösartigen Tumoren der Speiseröhre zählen der Alkoholkonsum und das Zigarettenrauchen, insbesondere die Kombination beider. Ernährungsdefizite, ... mehr mehr
Die häufigsten histologischen Typen beim Schilddrüsenkrebs sind das papilläre und das follikuläre Karzinom, beide treten auch schon in jüngerem Erwachsenenalter auf. Die ungünstigste Prognose hat das eher im höheren Alter auftretende anaplastische Karzinom. Als Vorerkrankungen mit einem erhöhten Risiko für die Ausbildung von Schilddrüsenkrebs gelten Kropfbildung (Struma, Vergrößerung der gesamten Schilddrüse) bei Personen ... mehr mehr
Aufgrund mehrfacher Änderungen der Klassifikation bzw. Dignitätsbeurteilung bestimmter Tumoren in den letzten Jahrzehnten werden bei den bösartigen Neubildungen der Harnblase ausnahmsweise invasive (vollständig entwickelte) und oberflächliche (in situ) Karzinome sowie Neubildungen unsicheren oder unbekannten Verhaltens zusammengefasst, um den Langzeitverlauf besser beurteilen zu können. Neubildungen der Harnblase gehen fast ... mehr mehr
Als Morbus Hodgkin, Hodgkin-Lymphome, oder Lymphogranulomatose werden bösartige Neubildungen des lymphatischen Gewebes meist der Lymphknoten bezeichnet, die durch das Auftreten so genannter Sternberg-Reed-Riesenzellen im Knochenmark gekennzeichnet sind. Ebenso wie bei den Non-Hodgkin-Lymphomen werden angeborene oder erworbene Besonderheiten des Immunsystems sowie virale Infektionen als Risikofaktoren diskutiert. Vor allem Epstein- ... mehr mehr


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